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Nachlese zur Gulpentocht vom Sonntag oder zwischen Maas und Drielandepunkt

23. Apr. 13
von mounti

oder zwischen Maas und Drielandepunkt

Vor der Anmeldung noch schnell die Streckenführung gecheckt:  die 70/100km Runden führen im Westen fast bis zur Maas. Nicht schlecht, denn für den Autor dieser Zeilen ist diese Gegend MTB-Neuland.

Nach dem Start ging es erst mal asphaltiert los. Doch hinter der ersten Kurve klebten die MTBer schon wie Ameisen am Berg. Oh da geht’s also gleich zur Sache. Doch nicht, nur die kurzen Strecken. Also weiter durch das Tal. Langsam kamen Zweifel auf ob nicht das Rennrad besser wäre: erst die 20km Straßenanfahrt nach Gulpen und jetzt immer noch kein Gelände. Plötzlich zweigte die Strecke scharf links in den Wald ab. Der feine Trail endete  am Toilettenhaus vom Campingplatz. Etwas versteckt hinter dem Häuschen ging es über den flowigen Trail weiter. Fein Hr. Streckenplaner, weiter so. Doch jetzt war auf den schnellen Wirtschaftswegen staubfressen angesagt. Abwechslung brachten einzelne idyllische Landschaftsbilder am Wegesrand. Hinter dem tiefsten und westlichsten Punkt der Strecke (60hnm und ca. 2km vor der Maas) prüfte ein steiler Pfad die Kondition der Biker. Kurz darauf führte ein langer HighSpeed-Downhill nochmals an den Fuß der westlichen Ausläufer des Heuvellandes. Auf den Feldwegen hieß es nun Bolzen was das Zeug hält, kurz unterbrochen von einer schönen Naturtrail-Abfahrt. Dann kam auch schon das echte Highlight für die Uphill-Cracks: Der Epen-Downhill invers. Der Streckenplaner hat doch nicht mehr „alle Tassen im Schrank“. Also schnell weiter zum Dreiländereck. Und dann kam die positive Überraschung: Die offizielle Streckenführung der 100km Runde führte auf den Starthügel am Funkturm und ja jetzt festhalten nicht über den Fußweg sondern laut Warnschild ein „extreme Donwhill“ über die stark ausgefahrene ruppige rechte MTB-Linie nach unten. Und dass scheinbar total legal – gibt wohl doch noch MTB-Wunder im Aachener Wald. Diese Stelle eignete sich hervorragend zum Ausstieg aus der Tocht um nach 94km und 1150hnm sogar noch pünktlich um 14Uhr zum Formel 1 Start zu Hause zu sein. Fazit: Tocht deutlich besser als das Formel 1 Rennen.

Keine Fotos, da der Autor dieser Zeilen der Meinung ist, dass Fotos unterwegs nur den Schnitt versauen!


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